Glossar

Auflösung: Die Auflösung gibt an, wieviele Bildpunkte ("Pixel") gleichzeitig auf einer Anzeige bzw. einem Bildschirm dargestellt werden können. Die Einheit ist das Produkt von waagrechten und senkrechten Pixeln. 800x600 Pixel kann heute praktisch jede Software und jeder Monitor anzeigen. Dies trifft im wesentlichen auch noch auf 1024x768 Pixel zu. Größere Auflösungen erfordern bereits Monitore größer/gleich 17-Zoll. Noch immer gibt es jedoch Heim-PCs, die mit einem 15-Zoll Monitor ausgestattet sind und Monitore, deren maximale Auflösung auf 800x600 durch den Anwender begrenzt wurde.

ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line. ADSL ist die zugrunde liegende Technologie der von der Deutschen Telekom als T-DSL vermarkteten Netzanbindung. ADSL unterstützt unterschiedliche Datentransferraten, je nach Richtung der Datenübertragung (Upload oder Download). Daher wurde der Begriff "Asymetrisch" vorangestellt. Im Unterschied zu ADSL mit theoretisch bis zu 8 Mb/s hat sich die Telekom mit T-DSL für eine Datenübertragungsrate für den Privatanwender von derzeit max. 1.500Kb/s entschieden (Stand Januar 2003).

Internet Backbone: In der Netzwerkterminologie wird die zentrale Datenautobahn eines Netzes oft auch Backbone (deutsch: "Rückrat") genannt. Dort münden die langsameren Strecken in den "Information Super Highway" - das eigentliche Internet - ein. Das Backbone kann auch als dickster Leitungsstrang eines vielstöckigen Hauses gesehen werden, von dem aus Verteiter die einzelnen Etagen versorgen oder eben als Datenautobahn.

Unter dem Begriff Backup versteht man die Sicherung bzw. Archivierung wichtiger Daten. Die gesicherten Daten können dazu verwendet werden, den Systemzustand zum Zeitpunkt der Datensicherung wieder herzustellen. Ein Festplattenschaden oder ein eingeschleppter Virus können dies erforderlich machen. Die Wiederherstellung eines älteren - jedoch nicht korrumpierten - Datenbestands mit Hilfe eines Backups nennt man auch Restore. Da der Zeitpunkt eines erforderlichen Restores nicht vorher gesehen werden kann, sollten Backups regelmäßig erstellt und archiviert werden. Die Backup- Frequenz und die Anzahl archivierter Backups entscheidet im Notfall über Zeit und Aufwand der Wiederherstellung.

Browser: Software, die dazu dient, die vom entfernten Internet Server übertragenen Daten graphisch (und multimedial) auf dem Gerät des Endanwenders darzustellen.

Button: engl. Ausdruck für "Schaltfläche". Wird ein Button auf einer Seite angeklickt, so löst das i.d.R. immer irgendeine Aktion aus; z.B. gelangt man auf eine andere Seite oder ein gerade ausgefülltes Formular wird versendet.

Die Corporate Identity (CI) ist das Eigenbild eines Unternehmens. Die CI muss einheitlich sein, damit die Öffentlichkeit und Ihre Zielgruppe sie wiedererkennt. Wichtiges Element ist dabei das Corporate Design als einheitliche visuelle Sprache, die alles, was das Unternehmen sieht, hört und fühlt, in eine sichtbare Form bringt: typische Zeichen und Symbole, Schriften und Farben, Gestaltungsraster und Leitlinien für Werbung und Verkaufsförderung.

Domain: Die weltweit einmalige und eindeutige Adresse eines Online-Angebots. Näheres zum Thema Domain erfahren Sie HIER.

Download: Unter Download versteht man das Abholen  der Daten vom fernen Internet Server zum Anzeigeprogramm (Browser) oder zur Dateiablage  des lokalen PCs.

DSL oder Digital Subscriber Line ist eine Mischung aus einem speziellem Protokoll und  physikalischen Merkmalen. Während die physikalische Verbindung durchgehend vorhanden sein kann (keine Neuanwahl erforderlich), werden Kommunikationsverbindungen erst bei Bedarf blitzschnell aufgebaut. DSL wurde in den 90er Jahren von Microsoft, Compaq, Intel und den Bell-Unternehmen entwickelt um über handelsübliche Telefonleitungen Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1.5 Mb/s zuzulassen (s.a. ADSL und T-DSL).

FAQ ein anglizistisches Akronym für "Frequently Asked Questions" (deutsch: "Häufige Fragen"). Die Erfahrung zeigt, dass von allen Anfragen an Dienstleister nur wenige wirklich neu sind. 90 Prozent der Kunden stellen die gleichen Fragen. Die Idee hinter einer FAQ ist, die sich häufig wiederholenden Fragen und die Antworten darauf in Form einer Liste zusammenzustellen und auf der Homepage zu publizieren. Dies kann die Zahl telefonischer Anfragen erheblich reduzieren.

Eine Firewall verbindet zwei unterschiedlich schützenswerte Netze. Ihre Aufgabe ist es, den Datenverkehr zwischen den Netzen zu kontrollieren. Die entsprechenden Regeln hierzu werden anwendungsspezifisch definiert. Die Grundeinstellung einer Firewall lässt nur angeforderte Daten in das zu schützende Netzwerk passieren. Auf einem PC kann jedoch außer dem Nutzer auch ein Virus Daten anfordern. Gegen Viren ist eine Firewall daher machtlos.

Host_/_hosten: Der Begriff kommt aus dem Englischen "host" und bedeutet: "der Gastgeber". Der zentrale Rechner, auf dem die Web- Präsenz in Form von Dateien abgelegt wird, wird als Gastgeber eben dieser Dateien gesehen. Der Rechner "hostet" also die Daten und Programme.

Html-TAG: HTML ist eine Darstellungssprache. Per HTML können Texte und Bilder optisch formatiert in Browsern dargestellt werden, also groß, klein, kursiv, unterstrichen, bunt etc. Das sog. "Tag" ist der Bezeichner, der angibt, wie das jeweilige Element im Browser dargestellt werden soll. Tags werden in eckigen Klammern notiert. Beispiel: <STRONG>FETT</STRONG> sieht im Browser dann so aus: FETT. Hier sollten Sie unseren Glossar in der Beschreibungssprache html lesen können.

ISP steht für Internet Service Provider. Ein ISP ist direkt mit mindestens einem Internet Backbone verbunden. ISPs stellen Knotenpunkte des Internets dar, auf die aus anderen Netzen, wie z.B. dem Telefonnetz, zugegriffen werden kann. Über die vom ISP vorgehaltene Netzwerk Infrastruktur können Personen und Firmen Zugriff auf weltweite Internet Ressourcen erhalten und sich eine Web-Präsenz beim ISP einrichten. Beim ISP liegen auch die Postfächer für E-Mail. Große Unternehmen sind oft ihr eigener ISP.

Kompatibilität: Die Verträglichkeit von Datenstrukturen zu unterschiedlichen Browsern. Bei der Erstellung von Webseiten muss besonders darauf geachtet werden, dass die neu erstellten Seiten auch noch mit den noch älteren und - soweit wie möglich - zukünftigen Browsern (s.o.) gelesen werden können.

Offliner: Gegenteil eines "Onliners". D.h. Offliner sind Personen, die das Internet meiden.

Onliner sind Personen, die regelmäßig mit dem Internet arbeiten (i.e.: online sind).

Portal: Ein Portal stellt, wie der Name schon sagt, im wesentlichen einen Zugang dar. Portale gibt es wie Sand am Meer: Einkaufsportale, Info-Portale, Medizinportale, Handelsportale etc... Der Portalbegriff ist sehr abstrakt gehalten und lässt eine sehr große Bandbreite zu. Der gemeinsame Nenner aller Portale ist der einheitliche Zugangsmechanismus und die Eingrenzung auf ein bestimmtes Thema. Themen können sowohl inhaltlicher (z.B. Medizinportal) als auch formaler Natur (z.B. Unternehmensportal) sein.

Postfach: Ein Internet Postfach ist dem Postfach der "realen" Welt sehr ähnlich. Da der Nutzer meist nicht rund um die Uhr Online sein kann oder will, wird seine eingehende Post auf einem speziellen Server bei einem ISP abgelegt (=Postfach). Von dort holt sich dann der Arbeitsplatzrechner des Nutzers automatisch seine Eingangspost ab sobald er ONLINE geht.

Proxy: Ein Proxyserver dient im Netzwerk als Zwischenspeicher. Die verbreiteste Variante ist der Proxyserver für Webzugriffe. Die Anforderung einer Webseite geht nicht ins Internet sondern stattdessen an den Proxyserver. Dieser prüft, ob die angeforderte Seite bereits in seinem Zwischenspeicher ("Cache") vorhanden ist. Ist das der Fall, beantwortet der Proxyserver die Anforderung direkt. Sind die Daten noch nicht im Cache, ruft sie der Proxyserver aus dem Internet ab. Die nächste Anforderung nach der selben Website kann dann wieder aus dem Cache bedient werden. Dies spart Ladezeit und -kosten. Je mehr Anwender auf den Proxy zugreifen, desto größer werden die Einsparung von Ladezeit und Internetkosten. Proxys können natürlich auch für andere Dienste wie beispielsweise Email eingesetzt werden.

Ranking wird die Rangfolge der Ergebnisse einer Anfrage bei Suchmaschinen bezeichnet.

ROI oder Return_of_Investment ist ein betriebswirtschaftlicher Ausdruck (deutsch: "Kapitalrendite"). Zur Ermittlung des ROI werden die Kosten für eine Investition einschließlich aller Folgekosten (wie Lagerhaltung, Instandhaltung, Vertrieb etc.) ins Verhältnis zu den ursächlich durch das Investitionsobjekt realisierten Kosteneinsparungen und Einnahmen gesetzt. Der ROI beschreibt also den Punkt, an dem die für eine Investition getätigten Gesamtausgaben durch die daraus entspringenden Einnahmen gedeckt sind.

scrollen: Unter "scrollen" versteht man das Blättern auf einer Bildschirmseite durch zeilenweises nach oben Verschieben des Dokuments. Dies erreicht man entweder durch Betätigung der Pfeiltaste der Tastatur oder des sog. Scroll-Balkens am rechten Fensterrand. Oft wird auch der "deutsche" Begriff "Rollbalken" dafür verwendet.

Site: Unter "Site" versteht man die Summe aller Seiten und Elemente einer Webpräsenz.

Spamming: Dieser Begriff nimmt vor allem im Kontext von Werbemailings und Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle ein. Spamming liegt stets dann vor, wenn jemand zur Annahme eigentlich nicht unerwünschter "Daten" genötigt wird. Im Falle der Werbe E-Mail besagt die geltende Rechtsprechung, dass diese insbesondere dann untersagt sind, wenn zwischen Empfänger und Absender keine "Geschäftsbeziehung" besteht.

Wenn man bedenkt, dass E-Mail Werbung nur einen Bruchteil der Kosten von anderen Werbemaßnahmen verursacht, da der Empfänger letztlich mittels Onlinezeit für die Werbung zahlen muss, kann man dem nur beipflichten. Im Zusammenhang mit Suchmaschinen spricht man dann von Spamming, wenn die angemeldete Seite Daten enthält, die offensichtlich ausschließlich dazu dienen sollen, Suchmaschinen eine größere Relevanz zu bestimmten Themen vorzumachen. Selbstverständlich obliegt es in diesen Fällen dem Suchmaschinenbetreiber die Positionierung im Index zu unterbinden und nicht den Gerichten wie im Falle des E-Mail Spammings.

Spider: Suchmaschinen untersuchen unentwegt das Internet nach Inhalten um sie in Form von Stichworten in ihren Suchindex aufzunehmen. Bei dem Gast Ihrer Homepage handelt es sich also nicht um einen menschlichen Leser sondern um ein Stück Software, das Informationen Ihrer Seite sammelt. Dieser "künstliche" Besucher wird u. a.Robot (aufgrund seiner nichtmenschlichen Natur), Crawler (dt.: der Kriecher) oder eben Spider (dt.: Spinne; Anspielung auf die Tätigkeit im "Netz") genannt.

Splitter: Das DSL-Signal wird beim Anwender mittels eines speziellen Gerätes — dem Splitter — vom Telefonsignal getrennt. Der Splitter ist eine Art Weiche zwischen Telefon- und DSL- Signal.

Suchmaschinen sind Web- Anwendungen, die von Anwendern benutzt werden um mit Hilfe von Stichworten die passenden Angebote im Internet zu finden. Diese Programme sind dabei nicht beim Anwender sondern auf einem Server im Internet installiert. Regelmäßig durchforsten die Suchmaschinen das Internet nach geäderten Inhalten. Verzeichnisdienste sind auf den ersten Blick den Suchmaschinen sehr ähnlich, nur sind sie thematisch strukturiert. Die bekanntesten Suchmaschinen/ Verzeichnisdienste sind:Google, Alta Vista, Yahoo, Lycos, Fireball, Abacho, WebCrawler, Alltheweb und Metager. Ein interessantes, neues Konzept einer Internet Suchmaschine bietet z.B. www.KwMap.net. KwMap berücksichtigt die Beziehungen zwischen Schlüsselbegriffen und erlaubt dadurch ein intuitives Herantasten an das Gesuchte.

T-DSL: (s.a. DSL) bezeichnet das ADSL-Angebot der Deutschen Telekom. Mit T-DSL können auf einer 2-Draht Telefonleitung 3 verschiedene Verbindungen gleichzeitig realisiert werden: Die Sprachverbindung des Telefons, eine digitale Sendeverbindung (bis zu 128Mb/s)und eine Verbindung zum Empfang digitaler Daten (bis zu 768Mb/s). Die 3 Verbindungen werden im Fachjargon Kanäle genannt. Wichtig zu wissen: Das funktioniert sowohl zusammen mit ISDN als auch mit analogen Anschlüssen.

URL steht für "Unified Resource Locator". Die URL entspricht Ihrer eindeutigen Adresse im Internet und ist im wesentlichen identisch mit Ihrer Domain.

VPN: Ein Virtual Private Network zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmer zwar das öffentliche Netz zum Datenaustausch nutzen, die Kommunikation untereinander jedoch hochgradig verschlüsseln. Dritte können sich nicht unbemerkt in die Kommunikation einbringen. Man spricht daher von einem (privaten) "Tunnel" durch das Internet.

Webspace: Eine Homepage benötigt Speicherplatz in der Nähe eines Servers, der an das Internet angebunden ist. Dieser Speicherplatz wird neudeutsch auch "Webspace" genannt.