Das Internet als treibende Kraft |
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Heute nutzt bereits jeder zweite Deutsche regelmäßig das Internet. Davon sind mehr als 80% von der bedeutenden Rolle des Mediums überzeugt. Grafische Oberflächen und eine intuitive, Dialog orientierte Bedienung machen Surfen und Einkaufen so einfach wie Kaffee kochen. Wenn Sie diese Zeilen lesen ist die Wahrscheinlichkeit eher gering,
dass Sie eine ältere weibliche Mitbürgerin sind, zur Gruppe
der Geringverdiener gehören und überdies in ländlicher
Umgebung in den neuen Bundesländern leben. Nach der Studie von
EMNID/D21 sind dies nämlich genau die Attribute eines typischen Offliners
...
Von allen Altersgruppen der Internetnutzer ist gerade die Gruppe der 25 bis 50 jährigen am aktivsten im Internet unterwegs (s.a. Tabelle). Also genau die Altersgruppe, die als Kunde auch für kleinere Betriebe interessant ist: zahlungskräftige Häuslebauer, Familienurlauber, Versicherungsnehmer, Rechtstreiter etc...
Eine Erhebung des Berliner Unternehmens ComCult Research über die Bedeutung regionaler Informationen im Internet ergab, dass diese von ca. 75% aller Nutzer als "sehr wichtig" oder "wichtig" angesehen wird. Nur 5% vertraten die Meinung regionale Informationen seien "unwichtig" oder "eher unwichtig". |
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Marktentwicklung |
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Nach den überzogenen Erwartungen an das .com (Dot-Com) Zeitalter ist es in den letzten Jahren wieder ruhig um das Thema e-Commerce geworden. Nachdem bis ins Jahr 2000 die Dot-coms wie Pilze aus dem Boden schossen und Anleger jede Vorsicht haben über Bord gehen lassen, sind die Wellen der Marktbereinigung mittlerweile praktisch verebbt. Die Träume vieler Newcomer am Neuen Markt sind ausgeträumt. Kleine Unternehmen mit findigen Entwicklungen wurden von großen geschluckt - andere wurden von ihnen verdrängt.
Doch das ist eine völlig normale Marktentwicklung - wenn auch in ungewöhnlichem Ausmaß. Nach Innovationen folgt der sog. Hype, dann die Ernüchterung und letztlich die Phase der Umsetzung im Breitenmarkt und Reifung der Technologie. Fakt ist, dass Dotcoms wie zum Beispiel Amazon, web.de, Google und ebay - aber auch Internet Ableger von Versandhäusern - heute selbst gegen allgemeine Markttrends hohe Gewinne einfahren. Weltweit nutzen Konsumenten das Internet zunehmend zur Vorbereitung von Kaufentscheideungen und dem Einkauf selbst. In 2004 betrug der weltweite eCommerce Umsatz bereits mehr als 2.500 Milliarden US$ - Tendenz steigend.
Die Verteilung der auf elektronischem Weg eingekauften Güter wird zunehmend ausgeglichener. Software und CDs sind nicht mehr - wie in den Anfangsjahren des eCommerce - die Produkte mit den höchsten Zuwachsraten. Es sind vielmehr Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik (siehe Grafik).
Den Nutzen des Internets kennen die meisten aus ihrer Erfahrung als Kunde. Selbst als Marktplatz ist das Internet nicht den Großunternehmen vorbehalten Auch die kleinsten Betriebe können Internet Technologien effektiv zur Unterstützung ihres Geschäftes einsetzen. Über die wesentlichen Ziele der Internetpräsenz sollte man sich noch vor dem ersten Schritt Klarheit verschaffen um auch meßbaren wirtschaftlichen Nutzen durch das Projekt zu realisieren. |
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